Englische Bulldogge richtig füttern: Futter, Futtermenge und Fütterungsplan
Eine Englische Bulldogge braucht ein Futter, das drei Dinge gleichzeitig leistet: es muss leicht verdaulich sein, die Haut von innen unterstützen und darf nicht zu energiedicht sein, weil die Rasse zu Übergewicht neigt. In der Praxis heißt das 2026: eine klar deklarierte tierische Proteinquelle, kein Getreide, viel Omega-3 und eine Futtermenge, die am tatsächlichen Energiebedarf ausgerichtet ist statt am Bauchgefühl. Dieser Ratgeber zeigt dir, welches Futter passt, wie viel dein Hund wirklich braucht und wie ein alltagstauglicher Fütterungsplan aussieht.
Das Wichtigste zusammengefasst:
- Zielgewicht: Der FCI-Standard Nr. 149 nennt 25 kg für Rüden und 23 kg für Hündinnen. Dieses Gewicht ist die Rechengrundlage für die Futtermenge, nicht das aktuelle Gewicht eines bereits zu schweren Hundes.
- Energiebedarf: Nach den FEDIAF Nutritional Guidelines (2024) liegt der Erhaltungsbedarf erwachsener Hunde bei 95 bis 110 kcal je kg metabolischem Körpergewicht, für eine 25-kg-Bulldogge also bei rund 1.060 bis 1.230 kcal am Tag.
- Übergewicht ist rassetypisch: In der VetCompass-Studie von O'Neill et al. (PLOS ONE, 2019) mit 1.621 Bulldoggen war Übergewicht mit 8,7 % eine der drei häufigsten Diagnosen überhaupt.
- Haut und Ohren zuerst: Otitis externa (12,7 %) und Hautfalten-Dermatitis (7,8 %) führen dieselbe Diagnoseliste an. Beides lässt sich über Futter und Pflege spürbar begleiten.
- Zwei Mahlzeiten am Tag sind für erwachsene Bulldoggen sinnvoll, dazu mindestens eine Stunde Ruhe nach dem Fressen. Das entlastet Magen und Atmung.
- Monoprotein und getreidefrei: Beautiful Bulldogs, das rassenspezifische Trockenfutter von HEY HOLY für Bulldoggen, setzt auf 40 % frischen Lachs als einzige tierische Eiweißquelle und kommt komplett ohne Getreide aus.
- Umstellung dauert 7 bis 14 Tage in vier Schritten. Bei empfindlichen Bulldoggen sind drei bis vier Wochen die bessere Wahl.
Welches Futter passt zur Englischen Bulldogge?
Für die Englische Bulldogge empfiehlt sich ein getreidefreies Monoprotein-Alleinfutter mit moderater Energiedichte, weil die Rasse gleichzeitig zu empfindlicher Haut, empfindlicher Verdauung und Übergewicht neigt. Ein Futter mit nur einer klar deklarierten tierischen Eiweißquelle reduziert die Zahl möglicher Reizstoffe, und ein Verzicht auf Weizen und Mais nimmt Druck von Haut und Darm.
Die Englische Bulldogge gehört laut FCI-Standard Nr. 149 (Stand 13.10.2010) zur Gruppe 2, Sektion 2.1 Molossoide. Sie ist ein kompakter, schwerer Hund auf kurzen Läufen, und genau diese Statur macht jedes zusätzliche Kilo teuer: Gelenke, Wirbelsäule und Atmung tragen es mit. Wer die Fütterung ernst nimmt, arbeitet deshalb immer mit dem Zielgewicht, nicht mit dem Ist-Gewicht.
Hinzu kommt die Brachyzephalie, also die rassebedingt verkürzte Schnauze. Sie beeinflusst nicht nur die Atmung, sondern auch das Fressverhalten: Viele Bulldoggen schlingen, weil das Aufnehmen der Brocken mühsamer ist, und schlucken dabei Luft. Eine passende Kroketten-Form und eine ruhige Fütterungssituation sind deshalb kein Detail, sondern Teil der Therapie. Einen Überblick über die verschiedenen Bulldoggen-Typen und ihre Unterschiede findest du in unserer Übersicht der Bulldoggen-Arten.
Was bedeutet das konkret für die Futterwahl? Drei Kriterien entscheiden: eine einzige tierische Proteinquelle, kein Getreide und ein Fettsäureprofil mit ausreichend Omega-3. Alles Weitere ist Feinschliff. Bei HEY HOLY ist genau das der Ausgangspunkt jeder Rezeptur, fachlich begleitet vom Tierärztinnen-Team und wissenschaftlich beraten aus der Forschungsarbeit zur Bulldoggen-Ernährung.
Wie viel Futter braucht eine Englische Bulldogge?
Eine ausgewachsene Englische Bulldogge mit 25 kg Zielgewicht braucht je nach Aktivität rund 1.060 bis 1.230 kcal am Tag. Diese Spanne ergibt sich aus den FEDIAF Nutritional Guidelines (Publication July 2024), die für den Erhaltungsbedarf erwachsener Hunde mit 95 bis 110 kcal je kg metabolischem Körpergewicht rechnen, also je kg hoch 0,75.
Der niedrigere Wert gilt für ruhige, wenig aktive Hunde, der höhere für Hunde mit normalem Bewegungspensum. Die meisten Englischen Bulldoggen liegen näher am unteren Ende, weil sie hitzeempfindlich sind und deshalb im Sommer deutlich weniger laufen. Die folgende Tabelle rechnet die Formel für die typischen Bulldoggen-Gewichte aus:
| Zielgewicht | Ruhiger Alltag (95 kcal) | Normaler Alltag (110 kcal) |
|---|---|---|
| 20 kg | ca. 900 kcal | ca. 1.040 kcal |
| 23 kg (Hündin, FCI) | ca. 1.000 kcal | ca. 1.155 kcal |
| 25 kg (Rüde, FCI) | ca. 1.060 kcal | ca. 1.230 kcal |
| 27 kg | ca. 1.125 kcal | ca. 1.300 kcal |
| 30 kg | ca. 1.220 kcal | ca. 1.410 kcal |
Um von Kilokalorien auf Gramm zu kommen, brauchst du den Energiegehalt deines Futters. Er steht auf jeder Verpackung, meist als Angabe je 100 g. Rechnung: Tagesbedarf in kcal geteilt durch den kcal-Wert je 100 g, mal 100. Wichtig: Leckerlis, Kauartikel und Trainingssnacks zählen mit und sollten maximal 10 % der Tagesenergie ausmachen.
Und die Verzehrempfehlung auf der Packung? Sie ist ein guter Startwert, aber immer eine Durchschnittsangabe für eine Gewichtsklasse. Eine kastrierte, ruhige Bulldogge braucht regelmäßig weniger, als dort steht. Deshalb gilt: mit der Empfehlung starten, nach vier Wochen Gewicht und Körperkondition prüfen, dann nachjustieren.
Fütterungsplan: wie oft, wann und wie
Für erwachsene Englische Bulldoggen empfehlen sich zwei Mahlzeiten am Tag, verteilt auf Morgen und früher Abend, jeweils gefolgt von mindestens einer Stunde Ruhe. Zwei Portionen halten den Magen gleichmäßiger gefüllt als eine große, und die Ruhephase reduziert das Risiko, dass sich verschluckte Luft und Bewegung ungünstig addieren.
Welpen bekommen bis etwa zum sechsten Lebensmonat drei bis vier Mahlzeiten, danach lässt sich schrittweise auf zwei reduzieren. Senioren profitieren häufig wieder von drei kleineren Portionen, weil die Verdauung langsamer arbeitet. Feste Zeiten helfen zusätzlich: Der Verdauungstrakt stellt sich darauf ein, und du erkennst Appetitveränderungen schneller.
Ein Punkt, der bei brachyzephalen Rassen oft unterschätzt wird, ist die Fresshaltung. Ein leicht erhöhter Napf kann das Aufnehmen erleichtern, sollte aber nicht zu hoch stehen. Anti-Schling-Näpfe bremsen zuverlässig, wenn dein Hund die Portion in unter einer Minute wegputzt. Beides sind kleine Stellschrauben mit spürbarer Wirkung auf Blähungen und Aufstoßen.
Fütterung der Englischen Bulldogge: Fehler ↔ Alternative
Häufige Fehler
- ❌ Eine große Mahlzeit am Tag
- ❌ Gassirunde direkt nach dem Fressen
- ❌ Menge nach Augenmaß statt nach kcal
- ❌ Leckerlis werden nicht mitgerechnet
- ❌ Futterwechsel von heute auf morgen
- ❌ Tischreste als „kleine Freude"
Besser so
- ✅ Zwei feste Portionen morgens und abends
- ✅ Mindestens eine Stunde Ruhe danach
- ✅ Tagesmenge einmalig ausrechnen und abwiegen
- ✅ Snacks auf 10 % der Tagesenergie begrenzen
- ✅ Umstellung über 7 bis 14 Tage
- ✅ Gemüsestücke als kalorienarme Alternative
Wiegen statt schätzen ist dabei der wirksamste Einzelschritt. Eine einfache Küchenwaage neben dem Futtersack kostet wenig und verhindert die schleichende Portionsvergrößerung, die in der Praxis fast jeder zweiten Gewichtszunahme zugrunde liegt.
Was gutes Bulldoggen-Futter enthalten muss
Gutes Futter für die Englische Bulldogge erkennst du an einer kurzen, vollständig deklarierten Zutatenliste mit genau einer tierischen Proteinquelle, ohne Getreide, mit einem klaren Omega-3-Anteil und ohne Zucker oder künstliche Aromen. Je weniger Komponenten, desto leichter lässt sich ein Auslöser identifizieren, falls doch einmal Probleme auftreten.
Diese Punkte gehören auf die Zutatenliste:
- Eine tierische Eiweißquelle, klar benannt und mit Prozentangabe. „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" ist keine Deklaration, sondern eine Sammelkategorie.
- Omega-3-Fettsäuren, idealerweise aus Fisch oder Algen. Sie unterstützen Hautbarriere und Fellqualität, und die Haut ist bei dieser Rasse die Problemzone Nummer eins.
- Leicht verdauliche Kohlenhydrate ohne Getreide, etwa Süßkartoffel oder Kartoffel. Warum getreidefrei bei empfindlichen Hunden sinnvoll ist, erklären wir ausführlich im Ratgeber zur getreidefreien Ernährung beim Hund.
- Präbiotische Ballaststoffe für eine stabile Darmflora, ein Dauerthema bei Bulldoggen.
- Moderate Energiedichte, damit die Portion sättigt, ohne zu mästen.
Ebenso wichtig ist, was nicht hineingehört: Zuckerzusatz, künstliche Aromen und Farbstoffe, undeklarierte Nebenerzeugnisse und Mischproteine. Gerade Mischproteine machen die Fehlersuche bei Juckreiz oder weichem Stuhl unnötig kompliziert, weil du nie weißt, welche der vier Fleischarten die Reaktion ausgelöst hat.
HEY HOLY Beautiful Bulldogs
- 40 % frischer Lachs als einzige tierische Proteinquelle, mit Omega-3 für Haut und Fell
- 94 % der Kunden bewerten die Akzeptanz als sehr gut, laut HEY HOLY Kundenumfrage mit über 800 Teilnehmer:innen
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Haut, Ohren, Verdauung: die rassetypischen Baustellen
Die drei häufigsten Gesundheitsthemen der Englischen Bulldogge betreffen Ohren, Haut und Gewicht, und alle drei haben eine Ernährungskomponente. Die bislang größte Auswertung dazu stammt von O'Neill und Kolleg:innen, die 2019 in PLOS ONE die Krankenakten von 1.621 Bulldoggen aus britischen Tierarztpraxen ausgewertet haben.
Wiederkehrende Ohrenentzündungen sind in der Tiermedizin ein klassisches Hinweissignal auf eine Futtermittelreaktion. Wenn dein Hund mehrmals im Jahr eine Otitis entwickelt, lohnt sich neben der lokalen Behandlung immer auch ein Blick auf das Futter. Wie du die Anzeichen einordnest, liest du im Ratgeber zur Ohrenentzündung beim Hund.
Die Hautfalten sind der zweite Dauerbrenner. In den Falten an Nase, Lefzen und Rute entsteht ein feucht-warmes Milieu, in dem sich Bakterien und Hefen wohlfühlen. Ernährung ersetzt die tägliche Faltenpflege nicht, aber eine gute Omega-3-Versorgung stabilisiert die Hautbarriere und macht sie widerstandsfähiger. Bei anhaltender Rötung, Geruch oder Nässen gehört die Falte in tierärztliche Hände.
Bleibt die Verdauung. Blähungen sind bei Bulldoggen so verbreitet, dass viele Halter:innen sie für normal halten. Sie sind es nicht: Sie entstehen durch verschlucktes Futter, verschluckte Luft und schwer verdauliche Zutaten, und alle drei lassen sich beeinflussen. Wir haben dem Thema einen eigenen Ratgeber zu Blähungen bei deiner Bulldogge gewidmet.
Übergewicht: der größte Hebel
Übergewicht ist bei der Englischen Bulldogge das Gesundheitsthema mit der größten Hebelwirkung, weil es Atmung, Gelenke und Hitzeverträglichkeit gleichzeitig verschlechtert. In der VetCompass-Auswertung von O'Neill et al. (2019) war es mit 8,7 % Prävalenz eine der drei häufigsten Einzeldiagnosen und lag damit vor dem brachyzephalen Atemwegssyndrom, das dort mit 3,5 % dokumentiert wurde.
Der Zusammenhang ist direkt: Fettgewebe im Halsbereich verengt die ohnehin knappen Atemwege zusätzlich, und ein Hund, der schwerer atmet, bewegt sich weniger. Weniger Bewegung bedeutet weniger Energieverbrauch, und der Kreis schließt sich. Genau deshalb ist die Portionskontrolle bei dieser Rasse kein Nice-to-have.
Ob dein Hund im Normbereich liegt, erkennst du besser am Körpergefühl als an der Waage. Die Rippen sollten sich unter leichtem Fingerdruck einzeln ertasten lassen, ohne sichtbar zu sein. Von oben betrachtet sollte hinter dem Brustkorb eine leichte Taille erkennbar sein. Bei der Bulldogge ist das durch die kompakte Statur schwerer zu beurteilen als bei anderen Rassen, aber der Rippentest funktioniert zuverlässig.
Wenn abgenommen werden muss, gilt: langsam. Ein Verlust von etwa 1 bis 2 % des Körpergewichts pro Woche ist ein realistisches Tempo. Reduziere die Tagesmenge um rund 10 % gegenüber dem Erhaltungsbedarf des Zielgewichts, streiche Snacks aus der Bilanz oder ersetze sie durch Gurkenscheiben und wiege alle zwei Wochen. Bei deutlichem Übergewicht gehört der Plan in die Tierarztpraxis, damit Schilddrüse und Stoffwechsel abgeklärt sind.
Welpe, Adult, Senior: Futter über die Lebensphasen
Der Energie- und Nährstoffbedarf der Englischen Bulldogge verschiebt sich über das Leben deutlich, und die größten Fehler passieren in der Wachstumsphase. Ein Welpe dieser Rasse soll nicht möglichst schnell groß werden, sondern gleichmäßig, weil zu schnelles Wachstum die Gelenke belastet.
Welpe (bis ca. 12 Monate): Der Energiebedarf liegt deutlich über dem eines erwachsenen Hundes, gleichzeitig ist ein ausgewogenes Calcium-Phosphor-Verhältnis entscheidend. Zusätzliche Calciumgaben sind bei einem vollwertigen Alleinfutter nicht nötig und können sogar schaden. Wann und wie du auf Adult-Futter wechselst, erklärt unser Ratgeber zur Umstellung von Welpen- auf Erwachsenenfutter.
Adult (1 bis ca. 7 Jahre): Jetzt zählt Konstanz. Feste Menge, feste Zeiten, regelmäßige Gewichtskontrolle. Nach einer Kastration sinkt der Energiebedarf typischerweise spürbar, ohne dass der Appetit nachlässt. Eine Anpassung der Menge um etwa 10 bis 20 % ist dann häufig sinnvoll.
Senior (ab ca. 7 Jahren): Die mediane Lebenserwartung lag in der Studie von O'Neill et al. (2019) bei 7,2 Jahren, Hündinnen erreichten 7,9 Jahre, Rüden 6,7 Jahre. Ab dem siebten Lebensjahr ist eine Bulldogge damit klar im Seniorenbereich. Jetzt sind gut verdauliches Eiweiß in ausreichender Menge, eine moderate Energiedichte und Unterstützung für die Gelenke die Prioritäten.
So stellst du das Futter richtig um
Eine Futterumstellung bei der Englischen Bulldogge dauert 7 bis 14 Tage und läuft in vier Stufen ab, bei empfindlichen Hunden über drei bis vier Wochen. Der Grund für das langsame Tempo ist die Darmflora: Sie braucht Zeit, sich auf neue Proteinquellen und Ballaststoffe einzustellen. Wer zu schnell wechselt, provoziert genau die weichen Stühle, die er eigentlich loswerden wollte.
- Tag 1 bis 3: 25 % neues Futter, 75 % altes Futter
- Tag 4 bis 6: 50 % zu 50 %
- Tag 7 bis 9: 75 % neu, 25 % alt
- Ab Tag 10: 100 % neues Futter
Beobachte in dieser Zeit vor allem den Kot. Kurzzeitig etwas weicherer Stuhl ist normal, anhaltender Durchfall ist es nicht. Falls es hakt, gehst du einfach eine Stufe zurück und bleibst dort ein paar Tage länger. Alle Details und typische Stolperfallen findest du im großen Guide zur Futterumstellung beim Hund.
Ein letzter praktischer Hinweis: Stelle nicht gleichzeitig auf ein neues Futter um und ein neues Leckerli ein. Wenn dann etwas schiefgeht, weißt du nicht, welche der beiden Veränderungen dahintersteckt. Eine Baustelle nach der anderen.
FAQ
Wie viel Futter braucht eine Englische Bulldogge pro Tag?
Eine ausgewachsene Englische Bulldogge mit 25 kg Zielgewicht benötigt etwa 1.060 bis 1.230 kcal täglich, berechnet nach den FEDIAF Nutritional Guidelines (2024) mit 95 bis 110 kcal je kg metabolischem Körpergewicht. Die Grammzahl hängt vom Energiegehalt des Futters ab und steht auf der Verpackung. Leckerlis zählen mit.
Welches Futter ist am besten für eine Englische Bulldogge?
Am besten passt ein getreidefreies Monoprotein-Alleinfutter mit moderater Energiedichte und gutem Omega-3-Anteil. Diese Kombination entlastet die empfindliche Verdauung, unterstützt die Hautbarriere und hilft, das Gewicht zu halten. Beautiful Bulldogs von HEY HOLY ist genau darauf ausgelegt, mit 40 % frischem Lachs als einziger Eiweißquelle.
Wie oft sollte eine Englische Bulldogge gefüttert werden?
Erwachsene Bulldoggen bekommen zwei Mahlzeiten am Tag, morgens und am frühen Abend. Welpen brauchen bis etwa zum sechsten Monat drei bis vier kleinere Portionen, Senioren profitieren oft wieder von drei Mahlzeiten. Nach jeder Fütterung sollte mindestens eine Stunde Ruhe folgen.
Warum hat meine Englische Bulldogge so viele Blähungen?
Blähungen entstehen bei Bulldoggen meist durch drei Faktoren: verschluckte Luft beim hastigen Fressen, die rassebedingt verkürzte Schnauze und schwer verdauliche Zutaten wie Weizen oder Mischproteine. Ein Anti-Schling-Napf, ein getreidefreies Monoprotein-Futter und feste Fütterungszeiten bringen in der Praxis oft deutliche Besserung.
Ist getreidefreies Futter für die Englische Bulldogge sinnvoll?
Ja, in den meisten Fällen. Weizen zählt zu den häufiger dokumentierten Auslösern von Futtermittelreaktionen, und die Englische Bulldogge zeigt laut Studienlage überdurchschnittlich viele Haut- und Ohrenprobleme. Ein getreidefreies Futter reduziert die Zahl potenzieller Reizstoffe, ohne dass Nährstoffe fehlen.
Ab wann gilt eine Englische Bulldogge als übergewichtig?
Als Faustregel gilt: Wenn sich die Rippen unter leichtem Fingerdruck nicht mehr einzeln ertasten lassen und von oben keine Taille erkennbar ist, liegt Übergewicht vor. Der FCI-Standard nennt 25 kg für Rüden und 23 kg für Hündinnen als Orientierung. Eine tierärztliche Einschätzung des Body Condition Score ist genauer als jede Waage.
Kann ich meiner Englischen Bulldogge Nassfutter geben?
Ja. Nassfutter hat einen hohen Feuchtigkeitsanteil und wird oft besser angenommen, liefert aber pro Portion weniger Energie, sodass die Menge größer ausfällt. Viele Halter:innen kombinieren beides. Wichtig ist nur, die Energie beider Komponenten zusammenzurechnen, damit die Tagesbilanz stimmt.
In 2 Minuten zum Ergebnis
Welches Futter passt zu deiner Bulldogge?
Gewicht, Alter, Hautempfindlichkeit und Aktivität entscheiden bei der Englischen Bulldogge mit. Finde in 2 Minuten heraus, welche Rezeptur und welche Tagesmenge zu deinem Hund passen.
Jetzt Quiz startenUnser Fazit
- Die Englische Bulldogge braucht ein getreidefreies Monoprotein-Futter mit moderater Energiedichte. Haut, Verdauung und Gewicht profitieren gleichzeitig davon.
- Rechne die Tagesmenge einmal sauber aus: 95 bis 110 kcal je kg metabolischem Körpergewicht nach FEDIAF, immer bezogen auf das Zielgewicht.
- Der FCI-Standard Nr. 149 nennt 25 kg für Rüden und 23 kg für Hündinnen. Das ist deine Rechengrundlage.
- Zwei Mahlzeiten am Tag plus mindestens eine Stunde Ruhe danach entlasten Magen und Atmung spürbar.
- Übergewicht war in der Studie von O'Neill et al. (2019) mit 8,7 % eine der drei häufigsten Diagnosen. Portionskontrolle ist bei dieser Rasse Atemwegsschutz.
- Ohren und Hautfalten gehören zur Tagesroutine. Wiederkehrende Otitis ist ein ernstzunehmendes Signal, das auch das Futter betrifft.
- Beim Futterwechsel gilt: 7 bis 14 Tage in vier Stufen, bei empfindlichen Hunden lieber drei bis vier Wochen.
- Deine Hunderasse. Dein Futter. Für die Bulldogge heißt das Beautiful Bulldogs, mit Lachs, ohne Getreide und ohne Kompromisse. 🐾
Über die Autorin
Med. Vet. Helena Bröring Veith ist Tierärztin im HEY HOLY Team. Sie hat an der Tierärztlichen Hochschule Hannover studiert und vier Jahre in einer AniCura-Klinik praktiziert. Bei HEY HOLY begleitet sie als fachliche Reviewerin Inhalte rund um Tiergesundheit und Ernährung. Wissenschaftlich beraten wird HEY HOLY zusätzlich von Prof. Dr. Zentek (Lehrstuhl Tierernährung, FU Berlin).
Quellen: FCI-Standard Nr. 149 „Bulldog" (Fédération Cynologique Internationale, 13.10.2010) · O'Neill DG, Skipper AM, Kadhim J, Church DB, Brodbelt DC, Packer RMA: „Disorders of Bulldogs under primary veterinary care in the UK in 2013", PLOS ONE, 2019 · FEDIAF Nutritional Guidelines for Complete and Complementary Pet Food for Cats and Dogs, Publication July 2024.
